Merkmale
Das EU-Programm kennzeichnet sich durch spezielle Merkmale, die in den geförderten Projekten umgesetzt werden sollen.
Nicht-formales Lernen
Das Programm JUGEND IN AKTION bietet jungen Menschen wichtige Chancen, sich Fähigkeiten und Kompetenzen anzueignen. Es ist ein Schlüsselinstrument für nicht-formales und informelles Lernen in einer europäischen Dimension.
Nicht-formales Lernen bezieht sich auf Lernprozesse, die außerhalb von formalen Unterrichtsplänen stattfinden. Nicht-formale Lernaktivitäten beziehen Menschen auf freiwilliger Basis mit ein und werden sorgfältig geplant, um die persönliche und soziale Entwicklung der TeilnehmerInnen zu fördern.
Informelles Lernen bezieht sich auf Lernprozesse in Alltagsaktivitäten. Es folgt hauptsächlich dem Grundsatz „Learning by doing”.
Youthpass
Jede Person, die an einem Projekt im Rahmen der Aktion 1.1, Aktion 1.2, Aktion 2, Aktion 3 und Aktion 4.3 (Trainingskurse) teilgenommen hat, erwirbt einen Anspruch auf ein Youthpass-Zertifikat. Dort werden die während des Projektes erworbenen Nicht-formalen und informellen Lernerfahrungen beschrieben und validiert.
Sichtbarkeit des Programms JUGEND IN AKTION
Alle geförderten Projekte müssen versuchen, die Sichtbarkeit des eigenen Projektes und die Sichtbarkeit des Programms JUGEND IN AKTION zu erhöhen. Die Kreativität der Projektträger und TeilnehmerInnen stellt ein zusätzliches Potenzial dar, um Informationen über das eigene Projekt und über die Möglichkeiten des Programms zu verbreiten.
Verbreitung und Verwendung von Ergebnissen
Die Verwertung und praktische Anwendung von Projektresultaten wird durch die Übernahme und Anpassung existierender Ergebnisse auf die Bedürfnisse neuer Zielgruppen erreicht. Die Verwendung der Ergebnisse kann auf individueller Ebene (Multiplikation) oder auf politischer Ebene (Mainstreaming) stattfinden.
Antidiskriminierung
Die Antidiskriminierung ist ein wesentliches Element des Programms JUGEND IN AKTION. Das Programm muss für alle jungen Menschen ohne jegliche Form der Diskriminierung zugänglich sein.
Gleichstellung von Frauen und Männern
Mit dem Programm JUGEND IN AKTION soll eine gleich große Anzahl von männlichen und weiblichen TeilnehmerInnen erreicht werden, und zwar auch innerhalb der einzelnen Unteraktionen. Entsprechende Maßnahmen sollten ergriffen werden, um das Interesse und die Teilnahme des weniger stark vertretenen Geschlechts zu fördern.
Jugendschutz und Sicherheitsvorkehrungen für die TeilnehmerInnen
Jugendschutz und Sicherheitsvorkehrungen für junge Menschen, die an Projekten von JUGEND IN AKTION beteiligt sind, sind wichtige Grundsätze des Programms. Alle jungen TeilnehmerInnen des Programms JUGEND IN AKTION verdienen die Chance, ihr volles soziales, emotionales und intellektuelles Entwicklungspotenzial auszuschöpfen. Dies ist nur in einem sicheren Umfeld gewährleistet, das die Rechte der jungen Menschen respektiert und schützt und ihr Wohlergehen sichert und fördert.
Mehrsprachigkeit
Die Kommission bemüht sich, mit ihren Programme die Mehrsprachigkeit zu fördern. Zwei langfristige Ziele verfolgt sie dabei: Es soll dazu beigetragen werden, eine Gesellschaft zu schaffen, die ihre sprachliche Vielfalt nutzt, und die BürgerInnen sollen zum Erlernen von Fremdsprachen ermutigt werden.
Das Programm JUGEND IN AKTION erreicht diese Ziele, indem es junge Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und mit verschiedenen Muttersprachen zusammenbringt und ihnen die Gelegenheit gibt, an Aktivitäten im Ausland teilzunehmen.







