Ziele und Prioritäten
Ziele
Das EU-Programm JUGEND IN AKTION verfolgt mit seiner Umsetzung die folgenden Ziele:
- Es will die aktive Bürgerschaft junger Menschen (insbesondere ihre europäische Bürgerschaft) fördern.
- Es will Solidarität und Toleranz unter jungen Menschen fördern, um den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union zu stärken.
- Es will das gegenseitige Verständnis zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern fördern.
- Es will einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der europäischen Jugendarbeit leisten.
- Es will die europäische Zusammenarbeit im Jugendbereich fördern.
Neben diesen Zielen gibt es ständige und jährliche Prioritäten im EU-Programm JUGEND IN AKTION: Diese sollen in den Projekten in die Praxis umgesetzt werden.
Ständige Prioritäten
- Europäische Bürgerschaft: JUGEND IN AKTION will bei jungen Menschen das Bewusstsein wecken, dass sie BürgerInnen Europas sind. Junge Menschen sollen dazu ermutigt werden, über europäische Themen nachzudenken und diese in die Diskussion über die Zukunft der Europäischen Union einzubringen.
- Beteiligung junger Menschen: Ein Hauptschwerpunkt des Programms JUGEND IN AKTION ist die aktive Beteiligung junger Menschen in ihrem Alltagsleben. Wesentliches Ziel ist es, junge Menschen zu ermutigen, ihre Rolle als aktive BürgerInnen wahrzunehmen.
- Kulturelle Vielfalt: Die Achtung der kulturellen Vielfalt in Verbindung mit dem Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist eine Priorität des Programms. JUGEND IN AKTION will das interkulturelle Lernen fördern, indem es gemeinsame Aktivitäten junger Menschen mit unterschiedlichem kulturellen, ethnischen und religiösen Hintergründen ermöglicht.
- Einbeziehung junger Menschen mit erhöhtem Förderbedarf: Das EU-Programm JUGEND IN AKTION ist ein Programm für alle Jugendliche. Es sollten Anstrengungen unternommen werden, junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen in das Programm einzubeziehen. Neben der Zugänglichkeit für alle möchte das Programm JUGEND IN AKTION auch die soziale Integration fördern.
Jährliche Prioritäten 2012
Neben den ständigen Prioritäten können jährliche Prioritäten für das Programm JUGEND IN AKTION festgelegt werden. Für 2012 lauten die jährlichen Prioritäten wie folgt:
- Projekte, die das Engagement junger Menschen für ein integrativeres Wachstum fördern und insbesondere:
- Projekte, die sich der Problematik der Jugendarbeitslosigkeit annehmen sowie die Mobilität arbeitsloser junger Menschen und deren aktive gesellschaftliche Teilhabe anregen. In allen Aktionen wird eine besonders hohe Priorität auf die Gewährleistung des Zugangs arbeitsloser junger Menschen zu allen Möglichkeiten des Programms gelegt.
- Projekte, die auf die Problematik von Armut und Marginalisierung ausgerichtet sind sowie das Bewusstsein und das Engagement junger Menschen für die Bewältigung dieser Probleme schärfen, um eine integrativere Gesellschaft zu schaffen. Besondere Beachtung ist dabei der Eingliederung junger Migranten, behinderter junger Menschen und gegebenenfalls jugendlicher Roma zu schenken.
- Projekte, die den Sinn junger Menschen für Eigeninitiative, Kreativität und Unternehmertum sowie ihre Beschäftigungsfähigkeit erhöhen, insbesondere durch Jugendinitiativen.
- Projekte, die gesundes Verhalten anregen und insbesondere die Ausübung von Aktivitäten im Freien und den Breitensport unterstützen, um gesunde Lebensstile sowie eine stärkere soziale Einbindung und eine aktive Teilhabe von jungen Menschen an der Gesellschaft zu fördern.
- Projekte, die das Bewusstsein junger Menschen für die ökologischen Herausforderungen und den Klimawandel schärfen sowie sie mobilisieren und so die Entwicklung "grüner" Kompetenzen und Verhaltensweisen bei jungen Menschen und Jugendbetreuern sowie ihr Engagement für ein nachhaltigeres Wachstum fördern.







