Aktion 1.3 - Projekte der partizipativen Demokratie

Wie lassen sich lokale Politiker überzeugen, öffentliche Plätze für „Legal Graffiti“ bereitzustellen? Wie eröffnet man eigentlich ein Jugendcafé in seiner eigenen Stadt?

Auf solche Fragen kann es auch Antworten aus dem europäischen Ausland geben – aus Städten, in denen Jugendliche bereits ähnliche Projekte durchgeführt haben.

Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie in der Aktion 1.3 Erfahrungen ausgetauscht und weiter genutzt werden können.

Was sind Projekte der partizipativen Demokratie?

Projekte der partizipativen Demokratie (auch Jugenddemokratieprojekte) basieren auf einer europäischen Partnerschaft: An einem Projekt beteiligen sich mindestens zwei Länder mit jeweils mindestens zwei nationalen Partnern. So werden auf europäischer Ebene Ideen, Erfahrungen und Methoden zusammengeführt.

An Projekten der partizipativen Demokratie können junge Menschen im Alter zwischen 13 und 30 Jahren teilnehmen. Ein Projekt muss mindestens 16 TeilnehmerInnen haben. Ausdrücklich können auch informelle Gruppen junger Menschen in der Aktion 1.3 beantragen.

Ziele von Projekten der partizipativen Demokratie

Das demokratische Leben Europas ist darauf angewiesen, dass sich junge Menschen an ihm beteiligen. Mit den Projekten der partizipativen Demokratie will das EU-Programm JUGEND IN AKTION Jugendliche ermutigen, ihre Belange im demokratischen System aktiv zu vertreten. Und dies sowohl in ihrer lokalen, regionalen oder nationalen Gemeinschaft als auch auf internationaler Ebene.

Beispielhafte Maßnahmen für Projekte der partizipativen Demokratie können unter anderem sein:

  • Aufbau eines Netzwerks zum Austausch, zur Entwicklung und zur Verbreitung bewährter Methoden im Bereich der Jugendbeteiligung (z.B. Netzwerk von Jugendparlamenten oder Jugendräten),
  • Konsultationen von und mit jungen Menschen, um Bedürfnisse und Wünsche für eine Beteiligung am demokratischen Leben zu identifizieren (z.B. Jugendbeteiligungsforen u.ä.),
  • Informationsveranstaltungen, Seminare oder Debatten darüber, wie repräsentative Demokratie funktioniert (einschl. EU-Institutionen und EU-Politiken),
  • Treffen von jungen Menschen mit Entscheidungsträgern oder Experten aus dem Bereich „Beteiligung am demokratischen Leben“ (z.B. Jugendkonferenzen mit Politikern),
  • Maßnahmen, die die Funktionsweise demokratischer Institutionen und die Rolle von Entscheidungsträgern simulieren (z.B. EU Planspiele etc.).

Dokumentenbereich

Im Dokumentenbereich finden Sie alle relevanten Unterlagen für die Aktion 1.3 - Projekte der partizipativen Demokratie.

Bitte beachten Sie vor einer Antragstellung unbedingt die formalen Richtlinien und die inhaltlichen Förderprioritäten. Diese sind für eine erfolgreiche Projektbewilligung erforderlich.

Bitte verwenden Sie für Ihre Projektdokumentation ausschließlich die hier im Dokumentenbereich hinterlegten TeilnehmerInnenlisten.

Projekte Guter Praxis

Richtlinien sind Richtlinien. Wie aber die Praxis von Projekten der Partizipativen Demokratie aussehen kann, können Sie hier nachlesen.

Beratung

Wenn Sie Fragen haben, hilft Ihnen das Team 1.3 gerne weiter (E-Mail: ).

Flyer zur Aktion 1.3

  • Folder: Projekte der partizipativen Demokratie

    Der Folder erläutert kurz und anschaulich, was sich hinter dem Aktionsbereich mit dem anspruchsvollen Namen verbirgt.

    Datei: folder1-aktion-1-3-120119.pdf (967,4 kb)

    Download

Unterstützung und Fortbildung

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