Projekte des EU-Jugenddialogs

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Sich am demokratischen Leben Europas zu beteiligen – dazu werden junge Menschen oft aufgefordert. Das funktioniert aber nur, wenn sie mitreden und mitgestalten können. Hierfür gibt es den EU-Jugenddialog zwischen jungen Menschen und Entscheidungsträgern.

Der EU-Jugenddialog ist das Jugendbeteiligungsinstrument der EU-Jugendstrategie. Mit dieser Strategie wollen die Länder der EU bis 2027 dazu beitragen, dass Politik, die Jugendliche betrifft, auch jugendgerecht ist. Jugendliche sollen außerdem dabei unterstützt werden, ihre Lebenswelt als aktive und solidarische Bürger zu gestalten.

Mit dem EU-Jugenddialog werden Jugendliche "von unten nach oben" in die Gestaltung europäischer Politik einbezogen. Er fördert so die aktive Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben in Europa. Der Dialog kann in unterschiedlicher Form stattfinden. Er ist aber immer durch ausgewählte Themen und feste Zeitläufe strukturiert.

Das aktuelle Thema des EU-Jugenddialogs für den Zeitraum Januar 2019 bis Juni 2020 ist bisher noch nicht benannt worden. Projekte im Rahmen der Leitaktion 3 – Projekte des Jugenddialogs, sollten sich deswegen zum einen auf die

  • Kernbereiche der EU-Jugendstrategie ENGAGE (Beteiligung), CONNECT (Begegnung), EMPOWER (Befähigung) sowie auf die
  • 11 EU-Jugendziele (Youth Goals)

beziehen.

Mögliche (lokale, regionale, nationale wie internationale) Formate für Projekte im Rahmen der Leitaktion 3 können u.a. sein:

  • Diskussionen zu den Themen des Strukturierten Dialogs und der EU-Jugendstrategie,
  • Aktivitäten zur Vorbereitung des offiziellen Jugendevents der jeweiligen EU-Ratspräsidentschaft,
  • Events im Zusammenhang mit der Europäischen Jugendwoche,
  • Treffen zur Diskussion und Information über das Thema "Partizipation am demokratischen Leben",
  • Konsultationen junger Menschen zu ihren Bedürfnissen im Bereich Partizipation,
  • Simulationsspiele, die die Funktionsweise demokratischer Institutionen und Prozesse darstellen.

Wichtige Voraussetzungen

Ein Projekt kann zwischen drei und 24 Monaten dauern. Mindestens 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 13 und 30 Jahren muss ein Projekt umfassen. Jugendliche müssen direkt an der Umsetzung der Aktivitäten beteiligt werden.

Am EU-Jugenddialog können sowohl Programm- wie Partnerländer teilnehmen.

Förderstrategie von JUGEND für Europa

Der EU-Jugenddialog ist das zentrale Jugendbeteiligungsinstrument bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie. Projekte sollten daher sinnvoll mit dem europäischen Prozess des EU-Jugenddialogs in Verbindung stehen. Um diese Verbindung zu verdeutlichen, hat JUGEND für Europa eine Förderstrategie zur Umsetzung der Leitaktion 3 formuliert.

Die Förderstrategie beschreibt einen idealtypischen Rahmen für den EU-Jugenddialog und richtet sich insbesondere an Projektträger/-innen, die mit ihrem Projekt eine größere Reichweite anstreben. Sie formuliert Kriterien für Projekte und benennt Aufgaben, die von der antragstellenden Organisation wahrgenommen werden sollen.

Daneben sind kleinere Projekte zur Förderung der aktiven demokratischen Beteiligung junger Menschen im Dialog mit politisch Verantwortlichen selbstverständlich weiterhin förderfähig. Diese sollten unbedingt darauf achten, einen thematischen Bezug zum EU-Jugenddialog, der EU-Jugendstrategie und/oder den EU-Jugendzielen herzustellen.

Download: Förderstrategie von JUGEND für Europa (PDF-Dokument, 240 kb)

Weiterführende Informationen

Link: EU-Jugendstrategie ab 2019 verabschiedet
Download: Kernbereiche der EU-Jugendstrategie (PDF-Dokument, 860 Kb)
Download: Überblick über die elf EU-Jugendziele (PDF-Dokument, 750 Kb)

Link: Weitere Informationen zur aktuellen EU-Jugendstrategie finden Sie auf unserer Seite jugendpolitikineuropa.de
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Was noch wichtig ist

Alle ausführlichen und verbindlichen Informationen finden Sie im "Programmhandbuch Erasmus+“.

Im Bereich "Antragsprozess" stellen wir Ihnen die Richtlinien sowie weitere Hinweise und Informationen zur Antragstellung zusammen.