Strukturierter Dialog

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Sich am demokratischen Leben Europas zu beteiligen – dazu werden junge Menschen oft aufgefordert. Das funktioniert aber nur, wenn sie mitreden und mitgestalten können. Hierfür gibt es den Strukturierten Dialog zwischen jungen Menschen und Entscheidungsträgern.

Der Strukturierte Dialog ist das Jugendbeteiligungsinstrument der EU-Jugendstrategie. Mit dieser Strategie wollen die Länder der EU bis 2018 die Situation junger Menschen in Europa entscheidend verbessern.

Mit dem Strukturierten Dialog werden Jugendliche "von unten nach oben" in die Gestaltung europäischer Politik einbezogen. Er fördert so die aktive Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben in Europa. Der Dialog kann in unterschiedlicher Form stattfinden. Er ist aber immer durch ausgewählte Themen und feste Zeitläufte strukturiert.

Das aktuelle Thema des Strukturierten Dialogs lautet ab 2017 für die nächsten anderthalb Jahre „du»EUROPA»wir“. Unter diesem Motto geht es in den kommenden Monaten um die Frage, wohin sich Europa aus Sicht junger Menschen entwickeln soll und was Jugendpolitik dazu beitragen kann.

Mögliche (lokale, regionale, nationale wie internationale) Formate können u.a. sein:

  • Diskussionen zu den Themen des Strukturierten Dialogs und der EU-Jugendstrategie,
  • Aktivitäten zur Vorbereitung des offiziellen Jugendevents der jeweiligen EU-Ratspräsidentschaft,
  • Events im Zusammenhang mit der Europäischen Jugendwoche,
  • Treffen zur Diskussion und Information über das Thema "Partizipation am demokratischen Leben",
  • Konsultationen junger Menschen zu ihren Bedürfnissen im Bereich Partizipation,
  • Simulationsspiele, die die Funktionsweise demokratischer Institutionen und Prozesse darstellen.

Wichtige Voraussetzungen

Ein Projekt kann zwischen drei und 24 Monaten dauern. Mindestens 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 13 und 30 Jahren muss ein Projekt umfassen. Jugendliche müssen direkt an der Umsetzung der Aktivitäten beteiligt werden.

Am Strukturierten Dialog können sowohl Programm- wie Partnerländer teilnehmen.

Förderstrategie von JUGEND für Europa

Der Strukturierte Dialog ist das zentrale Jugendbeteiligungsinstrument bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie. Projekte sollten daher sinnvoll mit dem europäischen Prozess des Strukturierten Dialogs in Verbindung stehen. Um diese Verbindung zu verdeutlichen, hat JUGEND für Europa eine Förderstrategie zur Umsetzung der Leitaktion 3 formuliert.

Die Förderstrategie beschreibt einen idealtypischen Rahmen für den Strukturierten Dialog und richtet sich insbesondere an Projektträger/-innen, die mit ihrem Projekt eine größere Reichweite anstreben. Sie formuliert Kriterien für Projekte und benennt Aufgaben, die von der antragstellenden Organisation wahrgenommen werden sollen.

Daneben sind kleinere Projekte zur Förderung der aktiven demokratischen Beteiligung junger Menschen selbstverständlich weiterhin förderfähig. Diese sollten unbedingt darauf achten, einen thematischen Bezug zum Strukturierten Dialog und / oder der EU-Jugendstrategie herzustellen.

Zur Förderstrategie... (PDF-Dokument, 200 kb)

Was noch wichtig ist

Die ausführlichen Richtlinien sowie weitere Hinweise zur Förderung haben wir Ihnen in unserem Dokumentencenter zusammengestellt.

Einblicke in ausgewählte Projekte Guter Praxis finden Sie hier...

Weitere Informationen zum Strukturierten Dialog als Prozess und zum aktuellen Thema „du»EUROPA»wir“ finden Sie unter www.strukturierter-dialog.de.