Erasmus+ JUGEND IN AKTION

Innerhalb von Erasmus+ ist JUGEND IN AKTION das Förderprogramm für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung.

Junge Menschen sollen über das Programm wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung erlangen. Junge Europäerinnen und Europäer sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mit zu gestalten. Solidarität und Toleranz über Grenzen hinweg will das Programm wecken und jungen Menschen somit das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft vermitteln.

Ziele von Erasmus+ JUGEND IN AKTION

Erasmus+ JUGEND IN AKTION hat u.a. folgende Ziele:

  • Junge Menschen sollen über das Programm wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung erlangen.
  • Ihre Beteiligung am demokratischen Leben und am Arbeitsmarkt will das Programm fördern.
  • Insbesondere benachteiligte Jugendliche sollen erreicht werden.
  • Erasmus+ JUGEND IN AKTION will kulturelle Diversität fördern.
  • Das Programm will interkulturellen und interreligiösen Austausch fördern, um die gemeinsamen Werte Freiheit, Toleranz und Achtung vor den Menschenrechten in Europa zu stärken.
  • Junge Menschen sollen das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft vermittelt bekommen.
  • Sie sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mit zu gestalten.
  • Das Programm will die qualitative Weiterentwicklung in der Jugendarbeit fördern.
  • Es will die Entwicklung einer wissens- und forschungsbasierter Jugendpolitik unterstützen.
  • Die verstärkte Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens soll gefördert werden.

2017 wird ein Schwerpunkt auf Projekten liegen, die sich Themen wie der Stärkung der europäischen Bürgerschaft oder der Förderung von Toleranz und kultureller Vielfalt widmen. In allen Leitaktionen fallen darunter Projekte, die Beiträge zur aktuellen Flüchtlingsfrage leisten wollen.

Fördermöglichkeiten für Erasmus+ JUGEND IN AKTION

Folgende Fördermöglichkeiten gelten für den Jugendbereich:

Leitaktion 1:
In diesem ersten und von den Fördermitteln her größten Aktionsbereich wird es weiterhin Jugendbegegnungen geben, und zwar bi-, tri- und multilateral. Erhalten bleiben der Europäische Freiwilligendienst und Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit.

Leitaktion 2:
Im zweiten Aktionsbereich werden "Strategische Partnerschaften“ unterstützt, die auf Innovationen im Jugend- und Bildungsbereich abzielen. Im Rahmen der Strategischen Partnerschaften werden außerdem transnationale Jugendinitiativen gefördert. Eine Förderung nationaler Jugendinitiativen ist nicht mehr möglich.

Leitaktion 3:
Hierunter wird der "Strukturierte Dialog mit jungen Menschen" im Rahmen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie gefördert.

Zum Förderbereich...

Wer profitiert von Erasmus+ JUGEND IN AKTION?

Erasmus+ JUGEND IN AKTION richtet sich hauptsächlich an:

  • Jugendliche zwischen 13 und 30 Jahren je nach Aktion und Projekt
  • Jugendorganisationen
  • Fachkräfte der Jugendarbeit
  • Träger der freien Jugendhilfe
  • Organisationen und Einrichtungen im Jugendbereich
  • Lokale, kommunale & regionale Behörden

Eine besondere Priorität des Programms liegt auf der Teilnahme von Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf.

Antragsberechtigt

  • Organisationen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Verbände und Vereine im Jugendbereich
  • Lokale, kommunale & regionale Behörden
  • Jugendliche, die sich in informellen Gruppen zusammenfinden
  • gGmbH
  • GmbH (unter speziellen Bedingungen)

Jugendspezifische Besonderheiten

Jugendliche mit besonderem Förderbedarf bilden weiterhin die prioritäre Zielgruppe. Die Zusammenarbeit mit den Benachbarten Partnerregionen und die entsprechenden Fördermöglichkeiten bleiben ebenfalls erhalten.

Erfolgreich im Jugendbereich etablierte europäische Instrumente für die Bereiche Qualifizierung, Anerkennung und Information, also der Youthpass, die SALTO Ressource Centres und das Eurodesk-Jugendinformationsnetzwerk werden auch weiterhin über das neue EU-Programm gefördert.

Für den Zeitraum von 2014 bis 2020 stehen zehn Prozent des Budgets (rund 1,4 Milliarden Euro) für Projekte im Bereich des nicht formalen und informellen Lernens zur Verfügung.

Der deutsche Ansprechpartner für das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION ist die Agentur JUGEND für Europa mit Sitz in Bonn.