Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit

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Oberstes Ziel: Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit

Fachkräfte der Jugendarbeit haben die Möglichkeit, sich auf europäischer Ebene mit folgenden fünf Projektmaßnahmen weiterzubilden:

  • Seminare bieten den TeilnehmerInnen eine Plattform für die Diskussion und den Austausch Guter Praxis zu ausgewählten Themen.
  • Trainingskurse werden von qualifizierten Trainerinnen und Trainern angeleitet. Sie verbessern die Kompetenzen der TeilnehmerInnen und führen ganz allgemein zu einer Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit und / oder speziell in Erasmus+-Projekten
  • Partnerkontaktseminare erlauben es den teilnehmenden Fachkräften, Partner für transnationale Kooperationen sowie Projekte zu finden.   
  • Studienreisen bieten den TeilnehmerInnen ein organisiertes Studienprogramm, mit dem sie Einblick in die Beschaffenheit der Jugendarbeit und / oder der Jugendpolitik eines anderen Landes bekommen.
  • Job Shadowing bietet Fachkräften die Möglichkeit, praktische Lernerfahrungen in einer Partnerorganisation eines anderen Landes zu machen.

Wichtige Voraussetzungen

Übergeordnetes Ziel aller Maßnahmen ist die Förderung der Qualitätsentwicklung von Jugendarbeit in Europa.

Die Maßnahmen richten sich daher an Fachkräfte sowie Multiplikator/innen der Jugendarbeit. Die Aktivitäten können zwischen zwei Tagen und zwei Monaten dauern. Eine Altersgrenze für die TeilnehmerInnen gibt es nicht. Ein Projekt kann maximal 50 Personen umfassen.

Es ist möglich, in einem Antrag mehrere Projekte aus der Leitaktion 1 zusammenzufassen.

Förderprioritäten 2017

2017 haben in der Leitaktion 1 folgende Projekte besondere Relevanz:

  • Projekte, die marginalisierte junge Menschen erreichen, kulturelle Diversität fördern, interkulturellen und religiösen Dialog, die gemeinsamen Werte Freiheit, Toleranz und Achtung vor Menschenrechten entwickeln sowie Projekte, die Medienkompetenzen, kritisches Denken und den unternehmerischen Sinn junger Menschen erhöhen.
  • Projekte, die darauf abzielen, Fachkräfte der Jugendarbeit mit Kompetenzen und Methoden auszustatten, die – mit dem Ziel der Vermeidung von Radikalisierung von jungen Menschen - die Vermittlung fundamentaler und gemeinsamer Werte unserer Gesellschaft ermöglichen

Angesichts der gegenwärtigen krisenhaften Situation in Europa (und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Jugendarbeit, non-formale Lernaktivitäten und Freiwilligenarbeit einen bedeutenden Beitrag dazu leisten können, die Bedürfnisse von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migranten zu adressieren und/oder entsprechende Aufmerksamkeit in den lokalen Gemeinschaften zu erhöhen) wird besondere Aufmerksamkeit auch darauf gelegt werden, diejenigen Mobilitäts-Vorhaben zu unterstützen, die Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten einbeziehen.

Weiterführende Informationen

Alle ausführlichen und verbindlichen Informationen finden Sie im "Programmhandbuch Erasmus+“.

In unserem Dokumentencenter stellen wir Ihnen die Richtlinien sowie weitere Hinweise und Informationen zur Antragstellung zusammen.