Kooperationspartnerschaften

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Ein offenes Format für Qualitätsentwicklung und Kapazitätsaufbau. Länderübergreifend. Sektorübergreifend.

Kooperationspartnerschaften (bis 2020 "Strategische Partnerschaften") eröffnen Ihnen die Möglichkeit, über mehrere Jahre mit Partnern aus anderen Ländern intensiv an einem Thema zu arbeiten, dabei voneinander zu lernen oder zukunftsweisende Ideen zu entwickeln bzw. zu erproben.

Mit Kooperationspartnerschaften können Sie Ihre bestehenden Partnerschaften und Netzwerke stärken beziehungsweise ausbauen, die eigene Praxis weiterentwickeln, Angebote attraktiver machen und mehr Anerkennung für Ihre geleistete Arbeit gewinnen.

Was sind Kooperationspartnerschaften?

Kooperationspartnerschaften sind ein sehr offenes Förderformat für mittel- bis längerfristig angelegte Projekte. Mit Kooperationspartnerschaften sollen u.a. folgende Ziele erreicht werden:

  • Qualitätssteigerung der Arbeit, Aktivitäten und Praktiken von Organisationen, Institutionen und Arbeitsfeldern
  • Organisationen gewinnen durch die Kooperationspartnerschaften erweiterte und verbesserte Fähigkeiten zur Arbeit auf der europäischen Ebene
  • Organisationen, Individuen und Arbeitsfelder im Bereich der Jugendhilfe insgesamt werden in ihrer Weiterentwicklung unterstützt und befähigt.
  • Kooperationspartnerschaften eröffnen Organisationen Wege auf (gesellschaftliche und sektorübergreifende) Bedarfe und Herausforderungen zu reagieren.

Bei bestimmten Themen sowie zur besseren Erreichung bestimmter Zielgruppen können auch sektorübergreifende Projekte der Jugendhilfe mit z.B. Schulen, Hochschulen, der Erwachsenen- oder beruflichen Bildung, (Forschungs-)Instituten und Stiftungen sinnvoll sein. In diesen Projekten muss die Relevanz des Projekts für den Jugendbereich jedoch deutlich erkennbar und die Wirkungen des Projekts müssen zu einem wesentlichen Teil auf den Jugendbereich ausgerichtet sein.

Was wird gefördert?

Mögliche Aktivitäten können sein:

  • Treffen zum Austausch guter Praxis;
  • Entwicklung, Erprobung und Einführung neuer Trainingsmaterialien / Methodenhandbücher etc.;
  • Zusammenarbeit von Jugend- und Bildungsbereich zur Anerkennung von im Jugendbereich erworbenen Kompetenzen;
  • Zusammenarbeit von öffentlichen Einrichtungen auf lokaler oder regionaler Ebene zur Weiterentwicklung des Jugendbereichs und Integration in lokale / regionale Entwicklungspläne;

Weiterhin sollten Kooperationspartnerschaften in ihrer Ausgestaltung auch die querschnittlichen Programmprioritäten "Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaziele", "Inklusion und Diversität", "Partizipation am demokratischen Leben" und "Digitale Transformation" berücksichtigen.

Weiterführende Informationen

Kooperationspartnerschaften werden voraussichtlich eine Projektdauer zwischen einem und drei Jahren haben können. Das Konsortium wird mindestens drei Organisationen aus drei Erasmus+ Programmländern umfassen müssen.

Voraussichtlich wird es nur einen Antragstermin pro Jahr geben. Der Antragsteller muss aus einem Programmland kommen. Voraussichtlich wird die Teilnahme von Partnerländern prinzipiell möglich sein, sofern sie einen eindeutigen Mehrwert für das Projekt beinhaltet.

Alle ausführlichen und verbindlichen Informationen finden Sie ab dem Frühjahr 2021 im "Programmhandbuch Erasmus+“. Im Bereich "Antragsprozess" werden wir Ihnen alle Informationen zur Antragstellung zusammenstellen.

Weitere Fördermöglichkeiten

  • Europäisches Solidaritätskorps

    Das Europäische Solidaritätskorps ist eine großartige Chance, sich freiwillig für ein soziales und vielfältiges Europa zu engagieren. Mehr lesen...

  • Erasmus+ Portal für Deutschland

    Erasmus+ ist das EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Informationen zur Umsetzung in Deutschland finden Sie unter www.erasmusplus.de.

  • Zentrale Aufrufe

    Zentrale Förderaufrufe der Europäischen Kommission laufen über die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA). Mehr lesen...