Transnationale Jugendinitiativen

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Selbst Initiative ergreifen und eigene europäische Projekte auf die Beine stellen. Mit transnationalen Jugendinitiativen ist dies für junge Menschen möglich.

Sich in selbstorganisierten Projekten zu engagieren, erfordert viel Eigenverantwortung und soziale Kompetenz. Eine Beteiligung an einer Jugendinitiative ist somit eine wichtige nicht formale Lernerfahrung.

Handlungsschritte werden geplant und umgesetzt. Bei unvorhergesehenen Problemen müssen Lösungen erarbeitet werden. Wer an einer Jugendinitiative mitwirkt, hat Selbstvertrauen und erwirbt wichtige Schlüsselqualifikationen für das spätere Leben. Die gesammelten Lernerfahrungen bescheinigt am Ende des Projekts der Youthpass.

Eine transnationale Jugendinitiative fördert darüber hinaus das interkulturelle Verständnis sowie das Gespür, was Europäische Bürgerschaft wirklich bedeuten kann. Themen, die für die Jugendlichen lokal von Bedeutung sind, können in einem europäischen Kontext diskutiert und behandelt werden.

Wichtige Voraussetzungen

Transnationale Jugendinitiativen verorten sich innerhalb des Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION unter den "Strategischen Partnerschaften" der Leitaktion 2.

Für eine transnationale Jugendinitiative führen zwei oder mehrere Jugendgruppen aus verschiedenen Ländern ein Projekt gemeinsam durch. Bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern hilft JUGEND für Europa.

Um ein Jugendinitiativprojekt durchzuführen, müssen die Jugendlichen nicht als Verein organisiert sein. Informelle Gruppen sind ausdrücklich als Antragsteller erwünscht. Die Jugendlichen verwalten ihr Projekt selbst und arbeiten eigenständig.

Das Projekt kann zwischen sechs und 36 Monaten dauern.

Ab dem Beginn des Jahres 2016 muss bei der Antragstellung in der Leitaktion 2 einer von zwei möglichen Typen Strategischer Partnerschaften ausgewählt werden:

  • Strategische Partnerschaften zur Unterstützung von Innovationen, die innovative Ideen und Ergebnisse entwickeln und zu ihrer Verbreitung und Verwendung beitragen sollen,
  • Strategische Partnerschaften zum Austausch guter Praxis, bei denen die Vernetzung der Partner untereinander und das Peer Learning im Zentrum stehen. 

Wir empfehlen Jugendinitiativen, den Typ "Strategische Partnerschaften zum Austausch guter Praxis" auszuwählen, da der Charakter von Jugendinitiativen in den meisten Fällen eher diesem Projekttyp entspricht.

Bei Schwierigkeiten oder Zweifeln bei der Antragstellung kontaktieren Sie gerne das Team der Leitaktion 2 von JUGEND für Europa und lassen sich diesbezüglich beraten.

Weiterführende Informationen

Alle ausführlichen und verbindlichen Informationen finden Sie im "Programmhandbuch Erasmus+“.

In unserem Dokumentencenter stellen wir Ihnen die Richtlinien sowie weitere Hinweise und Informationen zur Antragstellung zusammen.