Strategische Partnerschaften

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Ein offenes Format für innovative Projekte und den Austausch Guter Praxis, die die Qualität im Jugendbereich steigern. Länderübergreifend. Sektorübergreifend.

Strategische Partnerschaften eröffnen Ihnen die Möglichkeit, über mehrere Jahre mit Partnern aus anderen Ländern intensiv an einem Thema zu arbeiten, dabei voneinander zu lernen oder zukunftsweisende Ideen zu entwickeln bzw. zu erproben. Mit Strategischen Partnerschaften können Sie Ihre bestehenden Partnerschaften und Netzwerke stärken beziehungsweise auszubauen, die eigene Praxis weiter entwickeln, Angebote attraktiver machen und mehr Anerkennung für Ihre geleistete Arbeit gewinnen.

Was sind Strategische Partnerschaften?

Im Rahmen von Erasmus+ gibt es zwei Formate Strategischer Partnerschaften:

  • Strategische Partnerschaften zur Unterstützung von Innovationen, die durch neue Ideen konkrete Ergebnisse entwickeln und zu ihrer Verbreitung und Verwendung beitragen,
  • Strategische Partnerschaften zum Austausch guter Praxis, bei denen die Vernetzung der Partner untereinander und das Voneinander Lernen im Zentrum stehen. 

Mit Strategischen Partnerschaften sollen auf einer systemischen Ebene u.a. folgende Ziele erreicht werden:

  • Weiterentwicklung der Jugendhilfe als Querschnittsthema der EU-Jugendstrategie
  • Politische Bildung und aktive europäische Bürgerschaft unterstützen
  • Soziale Inklusion und Diversität fördern

Organisationen sollen durch die Strategischen Partnerschaften verbesserte Fähigkeiten zur Arbeit auf der europäischen Ebene gewinnen.

Die Teilnehmer/innen einer Strategischen Partnerschaft sollen auf einer individuellen Ebene (Schlüssel-)kompetenzen sowie für den Jugendbereich relevante berufliche Kompetenzen gewinnen können.

Bei bestimmten Themen sowie zur besseren Erreichung bestimmter Zielgruppen können auch sektorübergreifende Projekte der Jugendhilfe mit z.B. Schulen, Hochschulen, der Erwachsenen- oder beruflichen Bildung, (Forschungs-)Instituten und Stiftungen sinnvoll sein. In diesen Projekten muss die Relevanz des Projekts für den Jugendbereich jedoch deutlich erkennbar und die Wirkungen des Projekts müssen zu einem wesentlichen Teil auf den Jugendbereich ausgerichtet sein.

Wie können Fachkräfte das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION nutzen?

Wichtige Voraussetzungen

Strategische Partnerschaften sind ein sehr offenes Förderformat für mittel- bis längerfristig angelegte Projekte. Mögliche Aktivitäten können sein:

  • Treffen zum Austausch guter Praxis;
  • Entwicklung, Erprobung und Einführung neuer Trainingsmaterialien / Methodenhandbücher, etc.;
  • Zusammenarbeit von Jugend- und Bildungsbereich zur Anerkennung von im Jugendbereich erworbenen Kompetenzen;
  • Zusammenarbeit von öffentlichen Einrichtungen auf lokaler oder regionaler Ebene zur Weiterentwicklung des Jugendbereichs und Integration in lokale / regionale Entwicklungspläne;
  • Transnationale Jugendinitiativen zur Entwicklung von Partizipation / aktiver Bürgerschaft und Unternehmergeist.

Die Liste möglicher Antragsteller reicht von verschiedenen Einrichtungen mit Bezug zum Jugendbereich bis hin zu informellen Gruppen junger Menschen. Der Antragsteller muss aus einem Programmland kommen. Die Teilnahme von Partnerländern ist prinzipiell möglich, sofern sie einen eindeutigen Mehrwert für das Projekt beinhaltet.

Förderstrategie von JUGEND für Europa

Damit Strategische Partnerschaften eine größtmögliche Wirkung erzielen können, hat JUGEND für Europa eine Förderstrategie entwickelt, die sich an potentielle Antragsteller/-innen richtet. Sie leitet sich

  • zum einen aus den Schwerpunkten der jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa sowie
  • zum anderen aus den Zielen und Prioritäten des Programms Erasmus+ ab.

Die Förderstrategie von JUGEND für Europa soll gewährleisten, dass Projekte strategisch ausgerichtet werden und gute Chancen auf breite Wirkung bieten. Zudem enthält sie wichtige Erläuterungen zentraler Konzepte, Begriffe und Qualitätsaspekte.

Zur Förderstrategie... (PDF-Dokument, 200 kb)

Weiterführende Informationen

Alle ausführlichen und verbindlichen Informationen finden Sie im "Programmhandbuch Erasmus+“.

Im Bereich "Antragsprozess" stellen wir Ihnen die Richtlinien sowie weitere Hinweise und Informationen zur Antragstellung zusammen.